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Bei qualitativ hochwertigen Schuhen unterscheidet man oft zwischen Leder- oder Gummisohle, auch wenn es natürlich mittlerweile günstige, aber minderwertige Alternativen gibt. Nachdem uns viele Kundenanfragen zum Thema „Sohle“ erreicht haben, bieten wir seit März 2021 einige unserer Modelle mit Gummisohle an. In diesem Artikel möchten wir einmal die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der beiden Sohlen-Varianten herausstellen.
Unsere formellen Schuhe sind alle nach der Goodyear-Technik rahmengenäht. Konkret bedeutet das, dass die Sohle (Sole), der Oberschuh (Upper) und der Rahmen (Welt), ein rundumlaufendes Lederband, miteinander vernäht werden. So kann man die Sohle nach Abnutzung ganz einfach austauschen, ohne die Oberseite des Schuhs zu beschädigen. Der obere Teil des Schuhs kann dadurch über viele Jahre lang weiter benutzt und getragen werden. Das ist durchaus sehr angenehm, denn der Oberschuh nimmt mit den Jahren eine ideale Form an, die sich an Ihren Fuß angepasst hat an.
Ledersohlen
Rahmengenähte Ledersohlen gelten seit Langem als Markenzeichen klassischer Schuhmacherkunst. Ihr leichter, unverwechselbarer Klang auf dem Boden unterstreicht ihren Charakter, während sich das schlanke Profil, die Atmungsaktivität und die natürliche Flexibilität mit der Zeit der Form Ihres Fußes anpassen. Auch wenn sie für Nässe weniger geeignet sind, bleiben sie die erste Wahl für formelle Anlässe. Und bei Bedarf kann ein Schuhmacher später eine dünne Gummischicht als zusätzlichen Schutz anbringen.
Gummisohlen
Rahmengenähte Gummisohlen stellen Komfort und Haltbarkeit in den Vordergrund. Dank ihrer Dämpfung und ihres Grips sind sie bei unterschiedlichsten Bedingungen zuverlässig, besonders in feuchterem Klima oder in kälteren Jahreszeiten, in denen Trittsicherheit entscheidend ist. Mit natürlicher Wasserbeständigkeit und geringem Pflegeaufwand sind sie eine praktische Wahl für den Alltag, wenn Vielseitigkeit gefragt ist.